Fingerzeig ins Mittelalter aus Holz und Stein
Seit 2010 gewährt der erhöhte Bergfried der mittelalterlichen Oberen Veste in Treuchtlingen neue Aus- und Einblicke. Der Bergfried wurde in den Jahren 2008-2010 auf gut 15 Meter aufgestockt und ist nun fast so hoch, wie er im Mittelalter gewesen sein muss. Der mächtige Bergfried ist ein neuer Blickfang, der aus den Ebenen des Altmühltals heraussticht. Abends sorgt zudem eine Illumination für romantische Stimmung.
Im Inneren sind neben alten Handwerksgeräten (1. Stock), eine kleine geschichtliche Ausstellung über das Treuchtlinger Ritter- und Herrengeschlecht mit Fundstücken aus Grabungen von der Burgruine zu finden (2. Stock). Eine weitere umfangreiche Ausstellung ist im Volkskundemuseum der Stadt Treuchtlingen zu sehen.
Architektonisch verbindet der neue Bergfried gekonnt Alt und Neu. Dies würdigten die Bayerische Architektenkammer und das Wirtschaftsministerium mit der Verleihung des 1. Bayerischen Tourismus- und Architekturpreises „Artouro 2011“.
Hervorstechendes Merkmal des alten und gleichzeitig neuen Bergfrieds ist dabei der Materialwechsel – der Aufsatz mit 3000 Meter Lärchenholzschalung bildet einen spannenden Kontrast zum Kalkstein der Burganlage. Zudem hat man vom aufgestockten Bergfried einen besonders guten Blick auf die Stadt Treuchtlingen und das Altmühltal.
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